Krebsfrüherkennung

Früherkennungsuntersuchungen tragen dazu bei, vorhandene Erkrankungen frühstmöglich festzustellen. Wenn Früherkennungsuntersuchungen regelmäßig wahrgenommen werden, können viele Krebserkrankungen verhindert werden oder der Verlauf einer Erkrankung kann gemildert werden.


Wir bieten folgende Untersuchungen zur Krebsfrüherkennung an:

Krebsfrüherkennung
Als gesetzlich Krankenversicherte haben Sie gemäß der Richtlinien zur Krebsfrüherkennung Anspruch auf die folgenden Vorsorgeleistungen als Kassenleistung:

  • Ab dem 20. Lebensjahr Spiegelung des Muttermundkanals, ein zytologischer Abstrich, sowie die bimanuelle gynäkologische Untersuchung
  • Ab dem 30. Lebensjahr Abtasten der Brustdrüsen und der regionären Lymphknoten
  • Vom Beginn des 50. Lebensjahres digitale Untersuchung des Enddarmes sowie im Zeitraum vom 50. bis zum 54. Lebensjahr der Schnelltest auf verstecktes Blut im Stuhl 
  • Ab dem 55. Lebensjahr Darmkrebsfrüherkennung

Für höhere Sicherheit bieten wir Ihnen zusätzlich folgende Untersuchungen:

  • Mammasonographie
  • Ultraschalluntersuchungen der weiblichen Genitalorgane
  • Dünnschichtzytologie
  • Humane Papillomaviren Testung


Blasenkrebs-Früherkennung

Jedes Jahr erkranken 26.000 Menschen in Deutschland an einem Harnblasenkarzinom. Besonders gefährdet sind Raucherinnen, Friseurinnen, Frauen, die in der chemischen Industrie arbeiten und auch diejenigen, die sich über lange Zeit regelmäßig die Haare färben. Der Harnblasenkrebs verursacht wie viele andere Krebserkrankungen im Frühstadium nur wenig Symptome, sodass eine Früherkennung nur mit gezielten Tests möglich ist. Der "NMP22 Bladder Check Test" ist eine einfache und äußerst zuverlässige Methode, auch frühe Harnblasenkarzinome durch einen einfachen Urintest nachzuweisen.

Darmkrebsfrüherkennung 
Die Krebsfrüherkennungsrichtlinien sehen vom 50. bis einschließlich dem 54. Lebensjahr einen Test auf okkultes Blut im Stuhl vor. Der sogenannte Haemoccult-Test soll nicht-sichtbares Blut im Stuhl nachweisen – es kann ein Hinweis auf verschiedene Darmerkrankungen oder einen Tumor im Dickdarm sein. Leider ist dieser herkömmliche Stuhltest sehr störanfällig. Eine neue Generation von immunologischen Stuhltests ermöglicht eine exaktere Diagnostik und Differenzierung: Auch sie können eine Tumorerkrankung im Dickdarm nicht hundertprozentig ausschließen; bei negativem Testergebnis ist diese aber höchst unwahrscheinlich.
Leider werden die verbesserten Stuhltests und ihre Auswertung bisher nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen – Patienten müssen die Kosten selbst tragen.

Mammasonographie 
Jährlich erkranken in Deutschland ca. 40.000 Frauen an Brustkrebs. Wenn die Erkrankung frühzeitig festgestellt und behandelt wird, bestehen heute sehr gute Aussichten auf vollständige lebenslange Heilung. Deshalb empfehlen wir die regelmäßige Selbstuntersuchung einmal im Monat, die Tastuntersuchung durch den Gynäkologen einmal im Jahr, die Mammographie in regelmäßigen Abständen (je nach Ausgangsbefund) und eine regelmäßige Ultraschalluntersuchung der Brüste.

Um Ihre persönliche Vorsorge optimal zu gestalten, sollte spätestens ab dem 40. Lebensjahr nach den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Senologie neben der Tastuntersuchung auch jährlich eine Ultraschalldiagnostik durchgeführt werden.

Sprechstunden

Montag
8.00 - 12.00 Uhr
Dienstag
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Mittwoch
8.00 - 12.00 Uhr
Donnerstag
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Freitag
8.00 - 12.00 Uhr

Anmeldung:
Gynäkologie
MVZ Brunsbüttel

Sie erreichen uns telefonisch täglich zwischen 8 und 11 Uhr, Dienstag zwischen 14
und 17 Uhr und Donnerstag zwischen 14 und 15 Uhr über die zentrale
Telefonnummer 0481 785-6150