Patienteninformation

Auf dieser Seite finden Sie aktuelle Informationen aus dem MVZ Brunsbüttel. Bitte sprechen Sie uns bei Fragen gern an.

Verhütungsmethoden

Hier erhalten Sie einen Überblick über die verschiedensten hormonellen Verhütungsmethoden und deren Wirkungsweisen.

Die Pille ist das am häufigsten verwendete Verhütungsmittel in Deutschland und gilt als eines der sichersten Mittel, um eine Schwangerschaft zu verhindern. Die heutigen Pillen enthalten Östrogen und Gestagen in verschiedensten Zusammensetzungen und Dosierungen. Die Hormone verhindern die Entstehung des Eisprungs, sodass die Eizelle nicht befruchtet werden kann – eine Schwangerschaft ist nicht möglich. Die Pille schützt jedoch nicht vor sexuell übertragbaren Krankheiten.

Der Verhütungsring wird in die Scheide eingeführt und gibt täglich ein dosiertes Hormonpräparat ab. Während der folgenden drei Wochen bleibt der Ring vor Ort und schützt so vor einer Schwangerschaft. Es folgt eine ringfreie Woche, in der es zu einer Regelblutung kommt. Der Empfängnisschutz bleibt auch in dieser Woche erhalten. Einen Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten bietet dies jedoch nicht.

Das Verhütungspflaster bietet  eine solide Empfängnisverhütung besonders für Frauen, die regelmäßige Einnahmezeiten der Pille nicht einhalten können (z.B. Krankenschwestern, Schichtdienst, Reisende). Die Wirkstoffe gelangen über die Haut ins Blut. Das Pflaster muss einmal wöchentlich gewechselt werden. Einen Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten bietet es jedoch nicht.

Die Kupferspirale wird für drei Jahre in die Gebärmutter eingesetzt und entspricht der Sicherheit einer Pille. Die Lage sollte jedoch halbjährlich durch eine Ultraschall-Untersuchung kontrolliert werden. Einen Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten bietet sie jedoch nicht.

Auch die Hormonspirale wird in die Gebärmutter eingelegt. Durch die Abgabe des Gelbkörperhormons bietet sie eine sehr hohe Sicherheit und führt zu einer Abschwächung der Regelblutung. Einen Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten bietet sie jedoch nicht.

Das Verhütungsstäbchen ist ein kleines Hormonimplantat welches  an der Innenseite des Oberarms unter die Haut platziert wird. Es bleibt dort bis zu drei Jahren und wird dann wieder entfernt. Auch hier handelt es sich um eine sehr sichere Verhütung, die die Blutung deutlich abschwächt. Einen Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten bietet auch sie nicht.